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  • Bemerkenswerte Leserbriefe in der britischen Zeitung "The Guardian" machen derzeit im Netz die Runde. Hier die übersetzten Texte: "Keine Frau… Mehr …

Grevenbroich. (red) Die Polizei hat am Freitagabend (2. September) den Demonstrationszug kurdischer Studenten aufgelöst. Der Demonstrationsmarsch der kurdischen Studentenbewegung hatte am Mittwoch (31. August) in Duisburg begonnen, führte über Düsseldorf nach Grevenbroich und hätte am Freitagabend in Leverkusen enden sollen. Wie es laut Pressedienst ots in einer Meldung des Polizeipräsidiums Düsseldorf heißt, nahm die Polizei 77 Personen fest und brachte sie in Grevenbroich, Neuss, aber auch in Duisburg ins Polizeigewahrsam. Demonstranten einer kurdischen Studentenbewegung hätten die Straße in Grevenbroich seit dem Mittag blockiert, heißt es in der Meldung. Die Polizei habe sie mehrfach vergeblich aufgefordert, die Blockade zu beenden.

Die Demo mit rund 160 Personen war gegen 10.30 Uhr von der Rheydter Straße in Grevenbroich gestartet. Als die Teilnehmer nach Angaben der Polizei mehrfach gegen versammlungsrechtliche Auflagen (Betrieb und Lautstärke des mitgeführten Lautsprecherwagens) verstießen, habe die Polizei die weitere Nutzung des Wagens verboten. Der Marsch stoppte und die Teilnehmer weigerten sich, weiterzugehen. Die Versammlungsleiterin hatte laut Polizei keinen Einfluss mehr auf die Veranstaltung. Rettungswege eines nahen Krankenhauses seien versperrt gewesen. Als die Demonstranten trotz Fristsetzung (bis 13 Uhr) sitzen blieben, beendete die Polizei die Versammlung.

Die Einsatzkräfte stellten von den Blockierern (107 Männer, 49 Frauen, davon 15 Jugendliche) die Personalien fest. Einige mussten von der Straße getragen werden. Nach Darstellung der Polizei flogen immer wieder Flaschen. Drei Polizisten seien leicht verletzt worden, blieben aber dienstfähig. Seitens der Demonstranten gab es drei leicht Verletzte. Zwei Personen kamen mit einem Rettungswagen (internistisch) ins Krankenhaus. Gegen zahlreiche Personen wurden Strafanzeigen u.a. wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt.

Heute findet in Köln eine Großdemonstration kurdischer Organisation gegen die Politik des türkischen Staatspräsidenten Erdogan statt, zu der rund 30.000 Teilnehmer erwartet werden.

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