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Finanzgeschäfte

Mainz. Die finanzielle Ausstattung mit bedarfsgerechten Geldanlage- und Altersvorsorgeprodukten von Verbraucherinnen und Verbrauchern ist schlecht. Das hat eine von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gemeinsam mit fünf weiteren Verbraucherzentralen durchgeführte Stichprobe ergeben, wie die Zentrale auf Ihrer Internetseite mitteilt. Die Auswertung der erhobenen Daten war Teil des bundesweiten Projekts Finanzmarktwächter. Beteiligt waren die Verbraucherzentralen Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen.

Zwischen November 2013 und Oktober 2014 haben demnach die Verbraucherzentralen 620 der von ihnen durchgeführten Beratungen zur Geldanlage und Altersvorsorge ausgewertet, davon 129 aus Rheinland-Pfalz. Das Ergebnis sei katastrophal: Nahezu jedes zweite bereits vorhandene Anlageprodukt war zum Zeitpunkt der Bewertung nicht bedarfsgerecht. „Es war zu teuer, zu wenig rentabel, zu unflexibel oder zu riskant“, kritisiert Ina Kötter, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Weiterlesen

Hans Werner Sinn.

Hans Werner Sinn.

München. (red) Während sich die Europäische Union als Friedensordnung in Europa bewährt habe, könne der Euro keine solche Erfolgsbilanz aufweisen, kritisiert Hans Werner Sinn, Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft und Präsident des ifo Instituts in München, in einem Pressebeitrag. Nachstehend veröffentlicht „@propos“ den Beitrag im Wortlaut:

Die Europäische Union hat sich als Friedensordnung in Europa bewährt. Jeder, der die Errungenschaften, die sie mit sich gebracht hat, leugnet, braucht sich nur die Euromaidan-Bewegung in Kiew anzuschauen, wo Hunderttausende seit Wochen für eine engere Bindung an Europa und gegen eine Allianz mit Wladimir Putins Russland demonstrieren. Weiterlesen

Gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln demonstrierten zahlreiche Mitglieder unterschiedlicher Organisationen im Frankfurter Bankenviertel. (Foto: Oxfam Deutschland/Mike Auerbach)

Gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln demonstrierten zahlreiche Mitglieder unterschiedlicher Organisationen im Frankfurter Bankenviertel. (Foto: Oxfam Deutschland/Mike Auerbach)

Frankfurt. (red) Anlässlich des morgigen Welternährungstags demonstrierte heute ein Aktionsbündnis aus Oxfam, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Attac, Campact, INKOTA, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, Medico International, Misereor und Weed im Bankenviertel in Frankfurt a.M. gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln.

Vor dem Gebäude der Deutschen Bank ragten im Abstand von zehn Metern zwei mobile 4,5 Meter hohe und 2,5 Meter breite Türme in die Höhe: ein Allianz-Tower und ein Deutsche-Bank-Turm. Zwischen den Türmen spannte sich ein zehn Meter langes und zwei Meter breites Banner mit der Aufschrift: „ Welternährung sichern. Spekulanten in die Schranken!“. Eine Menschenkette hielt ein breites, rot-weiß-gestreiftes Absperrband mit dem selben Slogan. Weiterlesen

Düsseldorf. Deutsche und französische Banken haben die Schuldenprobleme der europäischen Krisenstaaten mit verursacht, indem sie die Folgen der Subprime-Krise in den USA nach Südeuropa weitergetragen haben. Das zeigt eine neue Analyse des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. IMK-Experte Fabian Lindner unterstreicht mit seiner Untersuchung über den Beginn der Krise im Euroraum, dass zu deren Überwindung zwei Voraussetzungen erfüllt sein müssen: eine Abkehr von der übermäßigen Sparpolitik und die Stabilisierung der Märkte für Staatsanleihen.

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Berlin. (red) „Die Begrenzung der Banker-Boni kann nur der Anfang sein“, meinte jetzt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Poß zur Einigung zwischen dem EU-Parlament und den EU-Regierungen über eine entsprechende Regulierung. Die Einigung auf EU-Ebene, Banker-Boni zu deckeln, sei zwar ein großer Erfolg für das Europäische Parlament. Es bedürfe weiterer Anstrengungen, falsche Anreizsysteme bei der Bezahlung, die maßgeblich zur Finanzkrise beigetragen haben, zu bekämpfen, so Poß. In Zukunft sollte daher die Bezahlung risikosensitiver werden. Je höher die eingegangenen Risiken, desto geringer dürften Boni sein. Weiterlesen

Protest gegen Zwangsräumungen in Spanien.

Protest gegen Zwangsräumungen in Spanien.

Luxemburg. Der Europäische Gerichtshof erklärte heute das spanische Hypotheken-Gesetz für nicht vereinbar mit europäischem Recht. Nach Einschätzung der Richter erlaubt es Missbrauch zum Nachteil von Kreditnehmern. Der EU-Richterspruch von heute Morgen kann – so heißt es im Blog “Uhupardo” – “von jedem Richter ab sofort in Zwangsräumungsprozessen umgesetzt werden.” Der spanische Justizminister Alberto Rúiz Gallardón reagierte demnach sofort: “Selbstverständlich” werde man das spanische Gesetz allen Aspekten des EU-Richterspruches “anpassen”.

In jüngster Vergangenheit waren in Spanien im Zusammenhang mit der Finanz- und Immobilienkrise Tausende aufgrund dieser zweifelhaften Hypotheken-Bestimmungen zwangsgeräumt worden und es gab eine ganze Reihe von Selbstmorden. In der Folge kam es zu heftigen Protesten.

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Finanzspekulationen auf Nahrungsmittel und ihre Folgen kritisiert die Verbraucherschutzorganisation "foodwatch".

Finanzspekulationen auf Nahrungsmittel und ihre Folgen kritisiert die Verbraucherschutzorganisation „foodwatch“. (Foto: Blind To Bounds)

Frankfurt/Berlin. (red) Schweres Geschütz fährt die Verbraucherschutzorganisation “foodwatch” gegen die Deutsche Bank auf. Im Zusammenhang mit dem Thema “Spekulation mit Nahrungsmitteln” wirft die Organisation dem Finanzkonzern vor, den Deutschen Bundestag und die Öffentlichkeit belogen zu haben.

Insgesamt sechs Papiere aus den Forschungsabteilungen von Deutscher Bank und Allianz belegen laut foodwatch: Entgegen öffentlicher Äußerungen geht man in den beiden Finanzkonzernen selbst davon aus, dass die von ihnen und anderen betriebenen Spekulationsgeschäfte mit Agrarrohstoffen zu höheren Nahrungsmittelpreisen und damit zu Hunger führen kann. Weiterlesen

Stiftung Warentest nahm Banken-Beratung unter die Lupe.

Stiftung Warentest nahm Banken-Beratung unter die Lupe.

Berlin. Ein Jahr nach der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers ist die Beratung der Banken noch so schlecht wie ihr Ruf. Das ist das Ergebnis aus 147 Beratungsgesprächen, die die Stiftung Warentest bei 21 Banken verdeckt durchgeführt hat. Dabei hatten die Tester angegeben, dass sie 30.000 Euro auf fünf Jahre sicher anlegen wollten und sich eine Rendite von 4 Prozent wünschten.

Keine Bank erhielt das Qualitätsurteil „Gut“. Von den 21 Großbanken, Sparkassen und Raiffeisenbanken waren 3 knapp „befriedigend“, 16 „ausreichend“ und 2 „mangelhaft“.

Das Ergebnis ist nach Auffassung von Stiftung Warentest so schlecht, weil die Banken in den meisten Fällen die elementarsten Fragen, die das Wertpapierhandelsgesetz vorschreibt, nicht gestellt haben: Weder ermittelten sie den finanziellen Status des Kunden vollständig, noch klärten sie über die empfohlenen Produkte und deren Risiken auf. Außerdem versäumten es die meisten, dem Kunden zu erklären, dass man im Herbst 2009 für eine sichere Geldanlage die gewünschten 4 Prozent Rendite pro Jahr nicht erzielen konnte. Weiterlesen

55.000 demonstrieren in Berlin und Frankfurt * Protestierende fordern sozialen Schutzschirm und gerechte Wirtschaftsordnung

Frankfurt/Berlin. (red) Insgesamt 55.000 Menschen sind am heutigen Samstag in Berlin und Frankfurt am Main dem Aufruf eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses von gewerkschaftlichen Gliederungen, Sozialprotest-und antikapitalistischen Gruppen, Attac, der Partei „Die Linke“, Migranten-Organisationen, Bündnis90/Die Grünen sowie umwelt-, entwicklungspolitischen und kirchlichen Gruppen gefolgt. In Berlin nahmen 30.000 Menschen an der Demonstration teil, in Frankfurt am Main waren es 25.000. Weiterlesen

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