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Bemerkenswert
  • Bemerkenswerte Leserbriefe in der britischen Zeitung "The Guardian" machen derzeit im Netz die Runde. Hier die übersetzten Texte: "Keine Frau… Mehr …

Gewerkschaften

Berlin. (red) Das Handelsabkommen mit den USA dürfe Arbeitnehmerrechte nicht gefährden, forderte der Deutsche Gewerkschaftsbund angesichts der aktuellen Verhandlungen. Zum Beginn der dritten Verhandlungsrunde für ein EU-Handelsabkommen mit den USA sagte Claus Matecki, DGB-Vorstandsmitglied, heute in Berlin: „Die Verhandlungsführer von EU und USA müssen die Interessen der Bevölkerung endlich stärker in den Blick nehmen. Die geplante transatlantische Handelsliberalisierung darf nicht zu Lasten der Beschäftigten oder der Umwelt gehen. Entsprechende Schutzrechte müssen auf höchstem Niveau abgesichert werden.“

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Düsseldorf. (red) Die Tarifbilanz des Tarifarchivs des Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass tariflich abgesicherte Einkommen im zurückliegenden Jahr inflationsbereinigt um rund ein Prozent gestiegen sind. Der Anstieg der Verbraucherpreise bleibt demnach in diesem Jahr mit rund 1,5 Prozent sehr moderat. „Auf das ganze Jahr gerechnet ist daher mit einer realen Steigerung der Tarifverdienste von gut einem Prozent zu rechnen“ sagt WSI-Tarifexperte Dr. Reinhard Bispinck. Die Tarifabschlüsse 2013 sahen in den meisten Branchen für dieses Jahr Tarifsteigerungen zwischen 2 und 4 Prozent vor, mit einem Schwerpunkt zwischen 3 und 3,5 Prozent. In den länger laufenden Abschlüssen bewegen sich die Steigerungsraten für das kommende Jahr zwischen 1,8 und 3,0 Prozent. Weiterlesen

Mindestlohn im europaweiten Vergleich. (Grafiken: WSI)

Mindestlohn im europaweiten Vergleich. (Grafiken: WSI)

Düsseldorf. (red) Entgegen anderslautenden Medienberichten würde Deutschland mit der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde keinen europäischen Spitzenplatz einnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung in einem aktuellen Vergleich der Mindestlöhne in Europa.

Nach Analyse des WSI-Mindestlohnexperten Dr. Thorsten Schulten „läge Deutschland mit einem Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde noch deutlich unterhalb des Mindestlohnniveaus in anderen westeuropäischen Staaten. Dies gilt erst recht, wenn man die entsprechende Kaufkraft des Mindestlohns berücksichtigt. Auch gemessen am Medianlohn, dem mittleren Stundenlohn, den Beschäftigte erhalten, stellen 8,50 Euro keineswegs einen ungewöhnlich hohen Wert da“, betont Schulten. Weiterlesen

Erwerbsminderung: Zunehmendes Armutsrisiko erfordert Reformen

Erwerbsgeminderte bekommen im Schnitt immer weniger Rente. Die Folge: ein erhöhtes Risiko von Einkommensarmut.

Erwerbsgeminderte bekommen im Schnitt immer weniger Rente. Die Folge: ein erhöhtes Risiko von Einkommensarmut.

Düsseldorf. (red) Wer wegen gesundheitlicher Probleme nicht mehr arbeiten kann, dem droht Einkommensarmut. Innerhalb eines Jahrzehnts sind die Neurenten wegen Erwerbsminderung allein nominal um über zehn Prozent gesunken. Experten haben in einem von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Forschungsprojekt den Reformbedarf ausgelotet: Sie plädieren für mehr Prävention gegen und eine bessere soziale Absicherung bei Erwerbsminderung.*

Dass die Erwerbsminderungsrente in Politik und Wissenschaft bislang eher als Randthema gilt, halten Prof. Dr. Felix Welti und Henning Groskreutz für bedenklich: Es bestehe die Gefahr, dass eine Kernaufgabe sozialer Sicherung vernachlässigt wird. Handlungsbedarf und Handlungsoptionen in diesem Bereich haben die Rechtswissenschaftler von der Universität Kassel untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass erhebliche Reformen notwendig sind, um die Situation Erwerbsgeminderter substanziell zu verbessern. Unter anderem empfehlen sie, das Betriebliche Eingliederungsmanagement auszubauen und Rentenabschläge abzuschaffen. Weiterlesen

Die Arbeitsproduktivität unterschiedlicher Ökonomien im Vergleich. (Grafiken: WSI)

Die Arbeitsproduktivität unterschiedlicher Ökonomien im Vergleich. (Grafiken: WSI)

Düsseldorf. (red) Klare Regeln für den Arbeitsmarkt bringen höhere Produktivität und mehr Innovationen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung.

Eine Deregulierung des Arbeitsmarktes soll aus Sicht angebotsorientierter Ökonomen das Wirtschaftswachstum beschleunigen. Die Empirie spricht nicht dafür, dass dies funktioniert. Der Grund: Hire and fire statt stabiler Jobs bremst Innovationen, zeigt die aktuelle Untersuchung des WSI. Weiterlesen

Hannover (red). Der Hauptvorstand der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hat die Eckpunkte für die kommende Chemie-Tarifrunde gesetzt und einstimmig die Forderungsempfehlung beschlossen. Danach sollen die Entgelte um 5,5 Prozent steigen. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Außerdem will die Gewerkschaft die Übernahmesituation nach der Ausbildung verbessern.

Peter Hausmann, im geschäftsführenden IG-BCE-Hauptvorstand für die Tarifpolitik verantwortlich, erklärte dazu: „Die gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten sind in Ordnung, die Belebung wird sich 2014 fortsetzen. Die Konjunktur in der chemischen Industrie läuft auf hohem Niveau stabil und robust. Verteilungsspielraum ist also da – und dafür haben die Beschäftigten mit ihrer Leistung gesorgt. Deshalb haben wir die Tarifrunde unter das Motto ‚Unser Erfolg – unser Lohn’ gestellt. Wir wollen eine gerechte Verteilung.“ Weiterlesen

Hannover. (red) Die IG BCE fordert ein Recht auf Mitbestimmung von Betriebsräten bei Leiharbeit und anderen Formen der Fremdbeschäftigung. Das hat der Gewerkschaftskongress der IG BCE am heutigen Donnerstag  beschlossen.

Der Trend, verstärkt Leiharbeitsbeschäftigte und Beschäftigte mit Werkvertrag in den Unternehmen einzusetzen, ist laut Gewerkschaft ungebrochen. In der Folge seien wachsende Anteile der Belegschaften nicht oder nur ungenügend durch Betriebsräte vertreten. Um den Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen einzudämmen, müsse Betriebsräten ein umfassendes Mitbestimmungsrecht bei personellen Einzelmaßnahmen, aber auch bei der Vergabe von Werkverträgen eingeräumt werden. Weiterlesen

Hannover. (red) Eine einseitige Sparpolitik ist nach Auffassung des IG-BCE-Vorsitzenden Michael Vassiliadis nicht geeignet, um Europa aus der Krise zu führen. „Wir brauchen eine neue Balance in der Europapolitik, die Wachstumsimpulse setzt und Arbeitsplätze schafft“, forderte der Gewerkschafter am Sonntag (13. Oktober) in Hannover. Der IG-BCE-Vorsitzende eröffnete in der niedersächsischen Landeshauptstadt den 5. Ordentlichen Kongress seiner Organisation. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Zeit, weiter zu denken.“ Weiterlesen

Düsseldorf. (red) Vor 40 Jahren, im Oktober 1973, schlossen die IG Metall und der Metallarbeitgeberverband für die Metallindustrie Nordwürttemberg/Nordbaden den Lohnrahmentarifvertrag II ab. Der technisch-unspektakuläre Name sagt nur Fachleuten etwas, die darin vereinbarte „Steinkühlerpause“ ist schon bekannter. Experten wie Dr. Reinhard Bispinck ordnen das Regelwerk als „Meilenstein in der Tarifgeschichte“ ein.

„Es gibt nur wenige Tarifverträge, die sich dem öffentlichen Gedächtnis dauerhaft eingeprägt haben. Der Lohnrahmentarifvertrag II gehört dazu. Auch wegen seiner Vorgeschichte“, sagt der Leiter des WSI-Tarifarchivs in der Hans-Böckler-Stiftung. „Die IG Metall setzte mit dem Abschluss dieses Tarifvertrags ein unübersehbares Zeichen, dass die humane Gestaltung der Arbeitswelt erfolgreich zum Gegenstand von Tarifauseinandersetzungen gemacht werden kann. Wenn wir heute intensiv über Arbeitsdruck, Stress rund um die Uhr und Burnout diskutieren, zeigt das, wie aktuell das Thema ist.“ Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung blickt in einer Pressemitteilung auf die Ereignisse zurück. Weiterlesen

Kaiserslautern. In einer Betriebsversammlung wurden heute die Beschäftigten von Karstadt Kaiserslautern darüber informiert, dass ihr Projekt, das Haus ab dem 1. Oktober 2010 in eigener Regie weiter zu führen, vorerst gescheitert ist.

Wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di dazu erklärt, war für diese dramatische Wende entscheidend, dass die Eigentümer der Immobilie an einer Vermietung nicht interessiert sind, sondern verkaufen wollen. Der verlangte Kaufpreis ist dann nach Einschätzung von ver.di offensichtlich bewusst so hoch angesetzt worden, dass die Belegschaft als Käuferin ausfällt. Weiterlesen

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