Das regionale Internet-Magazin
Bemerkenswert
  • Bemerkenswerte Leserbriefe in der britischen Zeitung "The Guardian" machen derzeit im Netz die Runde. Hier die übersetzten Texte: "Keine Frau… Mehr …

Bauen und Wohnen in der Wirtschaftskrise

Verbraucher schätzen die Risiken einer Immobilieninvestition realistisch ein

Trotz Wirtschaftskrise steht das Wohnen im eigenen Heim in der Gunst der Deutschen hoch. (Foto: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.)

Trotz Wirtschaftskrise steht das Wohnen im eigenen Heim in der Gunst der Deutschen hoch. (Foto: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.)

Region – 20. Mai 2009  (djd/pt). Im Jahr 2008, dem dritten Jahr nach Wegfall der Eigenheimzulage, lag die Zahl der erteilten Baugenehmigungen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 174.000 auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Neben dem Wegfall der Förderung ist es nun auch die unsichere Wirtschaftslage, die viele zu einer Verschiebung ihres Wunsches nach den eigenen vier Wänden bewegen dürfte. In einer Online-Umfrage ging die gemeinnützige Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) den Gründen nach, welche die Deutschen zum Bau oder Erwerb eines eigenen Hauses bewegen – und wo sie die größten Hemmnisse sehen.

Verbesserung der Wohnqualität am wichtigsten

Für rund 70 Prozent spielt die Verbesserung der Wohnqualität eine entscheidende Rolle, auf Rang zwei landete mit 62 Prozent die private Altersvorsorge. Steigenden Mietbelastungen wollen 37 Prozent der Befragten entgehen. Immerhin 28 Prozent halten die eigene Immobilie für einen Schutz gegen Inflation, mit einer Wertsteigerung rechnen allerdings nur noch zehn Prozent.

Künftige Bauherren zeigen sich gut informiert über mögliche Risiken einer Investition in die eigenen vier Wände. (Grafik: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.)

Künftige Bauherren zeigen sich gut informiert über mögliche Risiken einer Investition in die eigenen vier Wände. (Grafik: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.)

Das größte Hindernis auf dem Weg zu den eigenen vier Wänden ist der schwierige Arbeitsmarkt. Für 60 Prozent wäre demnach die Angst vor dem Jobverlust ein Hemmnis. Vor zu hohen Baukosten und dem Risiko von Firmeninsolvenzen fürchten sich je 57 Prozent, und für 51 Prozent sind die Grundstückspreise zu hoch.

Baurisiken lassen sich verringern

„Bauen ganz ohne Risiko gibt es nicht“, meint dazu Peter Mauel, Vorsitzender des BSB. „Aber wir sehen an der Umfrage durchaus, wie neue Risikofaktoren in den Fokus von Bauinteressierten gerückt sind. Doch es gibt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zahlreiche Möglichkeiten, das Bauherrenrisiko zu mindern.“ Dazu gehört laut Mauel ein klarer Blick auf die eigenen Vorstellungen und eine realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten. Er rät dazu, bereits vor Vertragsabschluss und während der Bauphase die professionelle Beratung eines unabhängigen Bauherrenberaters in Anspruch zu nehmen. Unter www.bsb-ev.de gibt es Informationen und Ansprechpartner.

Hohe Cholesterinwerte – was tun?

WiW – 4. Dezember 2008.  (djd) Sind die Cholesterinwerte im Blut zu hoch, ist das häufig ein Alarmzeichen. Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und Herzinfarkt können drohen. Dabei gilt es, zwischen zwei Formen von Cholesterin zu unterscheiden: Nützliches HDL-Cholesterin kann einer Arteriosklerose entgegenwirken, schädliches LDL-Cholesterin begünstigt eine Arterienverkalkung. Um das LDL-Cholesterin zu senken, kann man einiges selber tun. Dr. Frank Sonntag, Kardiologe und Ehrenvorsitzender des Bundesverbands niedergelassener Kardiologen, rät: „Man sollte cholesterinreiche Nahrung reduzieren, das heißt eher vegetarische Kost als Grundlage seiner Ernährung wählen, also viel Gemüse, Salate, Obst. Auch der Nutzen einer körperlichen Bewegung – ich vermeide das Wort ,Sport‘ ganz bewusst – wird immer noch stark unterschätzt.“

Als Ziel für LDL-Cholesterin gilt für Menschen mit maximal einem Risikofaktor unter 160 mg/dl (4,2 mmol/l). Bei zwei oder mehr Risikofaktoren gilt: LDL-Cholesterin unter 130 mg/dl (3,4 mmol/l). Wenn bereits Herzkranzgefäße verkalkt sind oder jemand schon einen Herzinfarkt hatte, sollte das LDL-Cholesterin auf einen Wert unter 100 mg/dl (2,6 mmol/l) gesenkt werden. Als Risikofaktoren gelten z. B. Diabetes, Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck. Professor Helmut Gohlke, Chefarzt am Herz-Zentrum Bad Krozingen, empfiehlt: „Männer ab 35 Jahren und Frauen ab 40 sollten regelmäßig ihren Cholesterinspiegel kontrollieren lassen.“ (Weitere Informationen zum Thema „Cholesterin“ finden Sie hier!)

Schreiben Sie einen Kommentar

Anzeigen

Terminkalender
Juni 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930EC
Archiv

Werbung



Grafikstudio Scheck



Haag Medien

Werbung auf @propos
@propos bietet interessierten Anzeigenkunden vielfältige Möglichkeiten, für ihr Unternehmen und ihre Produkte bzw. Dienstleistungen zu werben. Die aktuellen Mediadaten mit Konditionen und Preisen für eine Werbeanzeige können hier heruntergeladen werden.
Fragen werden gerne beantwortet unter werbung@a-pro-pos.info oder per Telefon unter 02608-944581.
Blog Traffic

Pages

Pages|Hits |Unique

  • Last 24 hours: 772
  • Last 7 days: 6.313
  • Last 30 days: 26.935
  • Online now: 6