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Arbeitsmarkt

München (red) 27. September 2017 – Das ifo Beschäftigungsbarometer ist nach Angaben des Münchner ifo Instituts von 111,2 Punkte im August auf 112,3 Punkte im September gestiegen. Das ist ein neues Allzeit-Hoch. Die Einstellungsbereitschaft der deutschen Firmen war demnach noch nie so groß seit Beginn der Erhebung im Jahre 2002. Die Beschäftigungszahlen in Deutschland werden demnach in den kommenden Monaten weiter steigen.

In der Industrie wollen insbesondere die Unternehmen in Elektrotechnik und Maschinenbau ihren Mitarbeiterstamm ausweiten. Im Fahrzeugbau ist hingegen die Einstellungsbereitschaft nach den Ergebnissen der letzten Monate von Zurückhaltung geprägt. Auch die Bauunternehmen planen weitere Neueinstellungen, wenn auch etwas weniger als zuletzt. Im Handel bleibt die Beschäftigungsdynamik verhalten expansiv ausgerichtet. Nach kurzer Zurückhaltung im Vormonat hat die Einstellungsbereitschaft bei den Dienstleistern wieder merklich zugenommen.

Gleichzeitig sind die ifo Exporterwartungen von 18,2 Saldenpunkten im August auf 18,7 Saldenpunkte im September gestiegen. Der starke Euro kann die gute Stimmung bei den Exporteuren im Moment nicht trüben. Wichtigster Treiber für die deutschen Exporte bleibt die Eurozone.

In nahezu allen wichtigen Branchen der deutschen Industrie verbesserten sich die Exporterwartungen. Insbesondere Unternehmen aus Metallerzeugung und –bearbeitung gehen von deutlich besseren Geschäften mit dem Ausland aus. Im Glasgewerbe und in der Keramik stieg der Indikator sogar auf einen neuen Höchstwert. Nur die Automobil-Industrie musste einen merklichen Dämpfer verkraften. Dort werden im Moment kaum Chancen auf Exportzuwächse gesehen.

Die SPD-Fraktion im Westerwälder Kreistag hat bei Hartz IV näher hingesehen.

Die SPD-Fraktion im Westerwälder Kreistag hat bei Hartz IV näher hingesehen.

Westerwaldkreis. (red) Vor 10 Jahren verabschiedete der Deutsche Bundestag das vierte „Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“, besser bekannt als Hartz IV. Daran scheiden sich auch im Westerwald bis heute die Geister: Von den einen als ein Fundament des deutschen Jobwunders gepriesen, von den anderen als sozialpolitische Abrissbirne verdammt. „Richtig ist sicher, dass das Ergebnis der Arbeitsmarktreformen eine nachhaltige Verringerung der Arbeitslosigkeit in unserer Region ist“, meint dazu der sozialpolitische Sprecher des SPD-Fraktion im Kreistag Westerwald, Uli Schmidt (Horbach).

Es gebe aber auch eine „Zunahme an Lohnungleichheit und Beschäftigungsformen, von denen niemand leben kann“. Kreistagsmitglied Schmidt wollte von den zuständigen Behörden wissen, wie deren Fazit für den Westerwaldkreis ausfällt, welche Erfahrungen bisher mit der Grundsicherung für Arbeitssuchende (dem SGB II) gemacht wurden und welcher Handlungsbedarf noch besteht.

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Arbeitsmarktzahlen im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur. (Grafiken: Agentur für Arbeit)

Arbeitsmarktzahlen im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur. (Grafiken: Agentur für Arbeit)

Montabaur. (red) Im Bezirk der Arbeitsagentur Montabaur waren bis Ende Januar 7.973 Menschen ohne Job gemeldet. Die Arbeitslosenquote beträgt nach Darstellung der Agentur für Arbeit im Agenturbezirk 4,6 Prozent.

Von Dezember auf Januar ist die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur demnach um 1.027 auf nun 7.973 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote kletterte um 0,6 auf 4,6 Prozent. Wie schon in den zurückliegenden fünf Monaten ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg zu verzeichnen. Im Januar 2013 waren bei einer Quote von 4,4 Prozent 368 Menschen weniger ohne Job als aktuell. Das Plus bei den Arbeitslosenzahlen ist nach Einschätzung der Agentur saisonbedingt.

Dieter Knopp, Geschäftsführer operativ der Arbeitsagentur Montabaur, sieht in dem Anstieg zum Jahresbeginn keinen Anlass zu erhöhter Sorge: „Im Fünfjahresvergleich ist es sogar der niedrigste Wert“, erklärt er, „Alles deutet darauf hin, dass er saisonal bedingt ist. Auch wenn wir keinen strengen Winter haben: Viele Außenarbeiten ruhen, und auch im Hotel- und Gaststättengewerbe gibt es weniger zu tun. Zudem sind zum Quartalsende befristete Verträge ausgelaufen. Die Betroffenen müssen sich arbeitslos melden, und auch dies schlug im Januar noch zu Buche.“ Knopp spricht von der saisontypischen „Durchgangsarbeitslosigkeit“, die mit der Frühjahrsbelebung in absehbarer Zeit wieder ausgeglichen werden dürfte.

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Übersicht Arbeitsmarkt Oktober 2013 im Bezirk der Arbeitsagentur Montabaur. (Grafiken: Agentur für Arbeit)

Übersicht Arbeitsmarkt Oktober 2013 im Bezirk der Arbeitsagentur Montabaur. (Grafiken: Agentur für Arbeit)

Montabaur. (red) Spätsommerlich mild und überwiegend freundlich: Passend zum Herbstwetter hat sich nach Angaben der Agentur für Arbeit Montabaur der heimische Arbeitsmarkt im Oktober präsentiert. Nach dem kräftigen Rückgang im September sei die Zahl der Menschen ohne Job nun nochmals gesunken, allerdings deutlich schwächer.

Aktuell sind demnach im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur (Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis) 6.810 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet; laut Agentur sind das 114 weniger als im Vormonat, jedoch 530 mehr als vor einem Jahr. Im Monatsverlauf ging die Quote um 0,1 Punkte zurück und liegt nun bei 3,9 Prozent. Im Oktober 2012 waren „historisch niedrige“ 3,6 Prozent errechnet worden.

Im Rhein-Lahn-Kreis sind 2.621 Arbeitslose gemeldet – 33 weniger als im September. Hier bleibt die Quote bei 4,1 Prozent. Gegenüber dem Oktober vergangenen Jahres gibt es einen Anstieg um genau 100 Personen. Damals lag die Arbeitslosenquote 0,2 Prozent unter dem heutigen Wert. Weiterlesen

Die Arbeitsproduktivität unterschiedlicher Ökonomien im Vergleich. (Grafiken: WSI)

Die Arbeitsproduktivität unterschiedlicher Ökonomien im Vergleich. (Grafiken: WSI)

Düsseldorf. (red) Klare Regeln für den Arbeitsmarkt bringen höhere Produktivität und mehr Innovationen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung.

Eine Deregulierung des Arbeitsmarktes soll aus Sicht angebotsorientierter Ökonomen das Wirtschaftswachstum beschleunigen. Die Empirie spricht nicht dafür, dass dies funktioniert. Der Grund: Hire and fire statt stabiler Jobs bremst Innovationen, zeigt die aktuelle Untersuchung des WSI. Weiterlesen

Düsseldorf. Die Ungleichheit der Einkommen ist seit 2005 nicht weiter angestiegen, besagen einige Statistiken. Angesichts der starken Beschäftigungszunahme wäre dies keine Überraschung, analysiert das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung – und kein Indiz dafür, dass sich problematische Verteilungstrends in Deutschland von selber korrigieren. „Es ist zwar erfreulich, wenn sich die Einkommensschere nicht weiter öffnet. Aber damit können wir uns unmöglich zufrieden geben“, sagt Prof. Dr. Gustav A. Horn, der wissenschaftliche Direktor des IMK. „Denn erstens sind die Daten nicht ganz eindeutig. Daher gibt es Indizien dafür, dass dieser Zustand bestenfalls kurzfristig ist. Und zweitens hat Deutschland in den letzten beiden Jahrzehnten ein Maß an Ungleichheit erreicht, das sowohl sozial als auch wirtschaftlich hoch problematisch ist. Das gilt für die Einkommensverteilung und noch viel stärker bei den Vermögen. Daran ändert die zuletzt etwas ausgewogenere Tendenz wenig.“

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Montabaur. (red) Witterungsbedingt tut sich der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Montabaur schwer. Zwar fällt die Zahl der Menschen ohne Job laut Agentur für Arbeit um 170 auf 7.669 Personen. Mit einer Quote von 4,4 Prozent fällt die erwartete Frühjahrserholung bei einem Minus von 0,1 Prozentpunkten jedoch relativ schwach aus. Vor einem Jahr wurden 168 Arbeitslose mehr gezählt; die Quote lag bei 4,4 Prozent.

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Der Arbeitsmarkt im März 2010 im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur. (Zum Vergrößern anklicken - Quelle: Arbeitsagentur)

Westerwaldkreis. Die Zahl der Erwerbslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur (Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis) hat sich im März gegenüber Februar um 516 verringert. Nachdem sie im Vormonat – erstmals seit drei Jahren – die Zehntausender-Marke durchbrochen hatte, ist sie nun wieder vierstellig.

9513 Männer und Frauen im Bezirk der Arbeitsagentur Montabaur haben derzeit keine Beschäftigung. Die Quote liegt bei 5,5 Prozent, 0,3 Prozentpunkte niedriger als im Vormonat und 0,2 Punkte bzw. 266 Arbeitslose weniger als im März 2009.

Im März gibt es auch wieder eine aussagekräftige Statistik vom Lehrstellenmarkt. Das Ausbildungsjahr verläuft anders als das kalendarische und dauert vom 1. Oktober bis zum 30. September.

Zwischen Oktober 2009 und März 2010 meldeten sich bei der Agentur für Arbeit Montabaur 1531 junge Leute, die einen Ausbildungsplatz suchen bzw. suchten. Das waren 186 mehr als im gleichen Zeitraum 2008/2009. Auf der anderen Seite boten die Unternehmen 1086 Lehrstellen an – lediglich 56 weniger als zuvor. Weiterlesen

Agentur für Arbeit in Montabaur.

Montabaur. Der Winter ist noch nicht zu Ende, aber der Schnee ist heftig geschmolzen: Diese Einschätzung gilt nicht nur für das Wetter – auch für den regionalen Arbeitsmarkt wird Tauwetter erwartet. Zwar stieg die Zahl der Erwerbslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur auf über 10.000 an und liegt nun bei 10.029. Der Anstieg gegenüber Januar fiel jedoch mit 252 nach Einschätzung der Agentur moderat aus. Die Quote kletterte von 5,7 auf 5,8 Prozent.

„Die Zahlen sind und bleiben zu hoch: Jeder Mensch, der einen Job braucht und keinen Job hat, ist einer zuviel“, sagt Agenturleiterin Heike Strack. „Seit einem Jahr fallen Vergleiche mit dem Vorjahresmonat negativ aus. So hat unsere Region derzeit etwa 450 Arbeitslose mehr als im Februar 2009, als die Quote bei 5,6 Prozent lag. Fakt ist aber auch, dass wir bislang besser durch die Wirtschaftskrise gekommen sind als befürchtet.“

Im Westerwald sind derzeit 6407 Menschen ohne Beschäftigung – 133 mehr als im Januar und 411 mehr als vor einem Jahr. Die Quote kletterte innerhalb des vergangenen Monats von 5,8 auf 5,9 Prozent und ist jetzt 0,3 Punkte höher als im Februar 2009. Der Rhein-Lahn-Kreis hat mit 5,6 Prozent bereits wieder die Vorjahresquote erreicht. Mit 3622 Erwerbslosen werden lediglich 38 mehr gezählt als im Februar 2009. Gegenüber Januar stieg die Zahl im Nachbarkreis um 119, die Quote um 0,2 Punkte. Weiterlesen

Westerwaldkreis. „Wie können die beruflichen Teilhabechancen für psychisch kranke Menschen im Westerwald verbessert werden?“ – mit dieser Frage beschäftigt sich das „Forum Soziale Gerechtigkeit“ bei seiner nächsten Veranstaltung am Mittwoch, 10. Februar, 19 Uhr, im Integrationsbetrieb „Cafe Vogelhaus“ in Montabaur (Konrad-Adenauer-Platz).

Die Arbeitslosigkeit bei Menschen mit psychischen Erkrankungen liegt auch im Westerwald deutlich über dem Durchschnitt, so Uli Schmidt, Sprecher des Forums. Viele von ihnen finden nur eine Beschäftigung in einer „Werkstatt für behinderte Menschen“.  Zu dieser besonderen Lage Betroffener werden bei der Veranstaltung mehrere fachkundige Referenten aus dem Umfeld des Arbeitsmarktes und der praktischen Arbeit mit psychisch kranken Menschen ihre Sicht der Dinge vortragen. Darunter Uli Krüger von der bundesweit tätigen „Aktion Psychisch Kranke“ (APK) aus Bonn und Werner Bleidt von der Integrationsfirma BEST aus Boppard. Weiterlesen

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