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Bemerkenswert
  • Bemerkenswerte Leserbriefe in der britischen Zeitung "The Guardian" machen derzeit im Netz die Runde. Hier die übersetzten Texte: "Keine Frau… Mehr …

Kreis Westerwald

Westerwaldkreis. (art) Die politischen Machtverhältnisse im Westerwaldkreis blieben bei den heutigen Direktwahlen für das Amt des Landrates sowie der Bürgermeister der Verbandsgemeinden (VG) Bad Marienberg, Höhr-Grenzhausen und Montabaur weitestgehend unverändert:

Landrat Achim Schwickert (CDU), der ohne Gegenkandidat antrat, wurde mit mehr als 88 Prozent der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt, knapp 12 Prozent stimmten mit Nein. Das ist gegenüber den 60,27 Prozent von 2009 ein deutliches Plus. Die Wahlbeteiligung lag bei 31,15 Prozent.

In der VG Bad Marienberg kam SPD-Kandidat Andreas Heidrich auf 60,9 Prozent, sein Herausforderer von der CDU, Martin Halb, erhielt 39,1 Prozent. Heidrichs Vorgänger Jürgen Schmidt hatte 2009 knapp 79,5 Prozent erhalten. Hier lag die Wahlbeteiligung bei 35,9 Prozent.

Amtsinhaber Thilo Becker (CDU) wurde mit 88,9 Prozent der Stimmen (2009: 55,36 Prozent) in seinem Amt als Bürgermeister der VG Höhr-Grenzhausen bestätigt, 11,1 Prozent votierten gegen ihn. 31,9 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab.

In der VG Montabaur setzte sich Newcomer Hans-Ulrich Richter-Hopprich (CDU) mit knapp 60 Prozent gegen seine Mitbewerber Harald Birr (SPD, 36,18 Prozent) und den von der AfD ins Rennen geschickten Hans Peter Schmoll (3,94 Prozent) durch. Für Richter-Hopprichs Vorgänger Edmund Schaaf hatte es 2009 noch 82,10 Prozent gegeben. Die Wahlbeteiligung lag dieses Mal bei 41,31 Prozent.

Das vorläufige Wahlergebnis für den Kreistag Westerwald. Zum Vergrößern und für weitere Ergebnistabellen bitte anklicken. (Grafik: Stat. Landesamt - Wahlleiter)

Das vorläufige Wahlergebnis für den Kreistag Westerwald. Zum Vergrößern und für weitere Ergebnistabellen bitte anklicken. (Grafik: Stat. Landesamt – Wahlleiter)

Westerwaldkreis. (red) CDU und FWG können mit dem Ergebnis der Wahl zum Westerwälder Kreistag besonders zufrieden sein. 44,9 Prozent der Wähler stimmten für die CDU, 11,5 Prozent für die FWG. Beide Parteien konnten somit um jeweils zwei Prozent im Vergleich zur Kommunalwahl 2009 zulegen.

Der Anteil der SPD an den Wählerstimmen blieb mit 28,9 Prozent unverändert. Die Grünen legten mit 7,4 Prozent um 1,4 Prozent zu, die Linke gewann 0,9 Prozent auf insgesamt 3,6 Prozent hinzu. Eindeutiger Verlierer ist die FDP, die um 4,5 Prozentpunkte von 8,3 auf 3,8 Prozent abstürzte. Die NPD verlor ihr bisher einziges Mandat und ist nicht mehr im Kreistag vertreten.

Der Köppelturm, lange Jahre das Wahrzeichen auf der Montabaurer Höhe, gammelt vor sich hin. Die SPD fordert vom Kreis Abhilfe.

Der Köppelturm, lange Jahre das Wahrzeichen auf der Montabaurer Höhe, gammelt vor sich hin. Die SPD fordert vom Kreis Abhilfe.

Westerwaldkreis. (red) „Es kann nicht sein, dass wir immer wieder versuchen, das Image des Westerwalds nach außen zu verbessern und gleichzeitig ein Wahrzeichen wie den Köppelturm vergammeln lassen.“ So kommentieren die heimischen Landtagsabgeordneten Hendrik Hering und Dr. Tanja Machalet, zugleich Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Presseberichte über den dortigen Sanierungsstau und die Weigerung des Kreises, sich als Eigentümer entsprechend zu engagieren. Der Aussichtsturm könne mit vertretbarem Aufwand wieder zum Anziehungspunkt werden.

Der Hinweis darauf, dass mögliche Sanierungskosten von 100.000 Euro für den Kreis nicht stemmbar seien, weisen sie zurück. „Erst vor kurzem wurde das Schullandheim auf Norderney zu einem deutlich höheren Preis verkauft als veranschlagt. Das Geld zur Sanierung des Köppelturms wäre also da gewesen.“ Außerdem erhalte der Kreis deutlich mehr Mittel aus dem kommunalen Finanzausgleich, so dass auch dadurch Spielraum bestehe.

Der SPD geht es demnach vor allem darum, den langfristigen Nutzen einer solchen Investition im Blick zu haben, der seitens der Westerwald Touristik Service ja auch gesehen werde. „Der Köppel mit seinem Aussichtsturm kann ein absolutes Highlight sein unter den touristischen Angeboten, die wir im Westerwald haben. Daher erwarten wir, dass sich der Kreis seiner Verantwortung stellt und ein Konzept zu Sanierung und Vermarktung entwickelt,“ fordert Machalet weiter.

Björn Walden, Kreistagsmitglied aus Montabaur, ergänzt: „Der Köppel ist ein wichtiger Baustein im Tourismuskonzept der Stadt und der Verbandsgemeinde Montabaur. Gerade deshalb sollte der Turm in einen Zustand versetzt werden, der als Aushängeschild dient und nicht als Abschreckung.“ Die SPD wird in die nächste Kreistagssitzung Anfang April einen entsprechenden Antrag einbringen.

9. Februar 2014
18:00

Montabaur. (red) Ein Benefiz-Gospelkonzert mit der Band „Purephonic“ veranstaltet der Förderverein Westerwaldkreis Tafel Montabaur/Wirges am Sonntag, 9. Februar, 18 Uhr, in der Lutherkirche, Martin-Luther-Straße 1 in Montabaur. Der Erlös des hochklassigen Gospel- und Soulmusikabends kommt der Westerwälder Tafelarbeit zugute. „Purephonic“ sind sieben Musiker aus Hessen und dem Westerwald, die sich einen Herzenswunsch erfüllt haben: Musik zu machen mit guten Groove und guter Botschaft. Sie interpretieren packende Songs fürs Herz, Bauch und Beine.

Präsentieren Musik für Herz, Bauch und Beine: Purephonic.

Präsentieren Musik für Herz, Bauch und Beine: Purephonic.

Aus den Händen von Landrat Achim Schwickert (rechts) erhielten Robert Müller (von links) Jürgen Willwacher und Willi Löcher die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz und eine Urkunde für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement.

Aus den Händen von Landrat Achim Schwickert (rechts) erhielten Robert Müller (von links) Jürgen Willwacher und Willi Löcher die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz und eine Urkunde für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement.

Westerwaldkreis. (red) Willi Löcher (Maxein), Robert Müller (Siershahn) und Jürgen Willwacher (Nisterau) wurden jetzt für ihr besonderes und über viele Jahre ausgeübtes ehrenamtliche Engagement mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz gewürdigt. Die Auszeichnung übernahm Landrat Achim Schwickert im Rahmen einer Feier im Kreishaus.

Willi Löcher aus Maxein ist seit 1994 Ortsbürgermeister seiner Heimatgemeinde. Zuvor war er fünf Jahre lang II. Ortsbeigeordneter. Von 1994 bis 2000 gehörte Löcher dem Forstamtsbeirat der Verbandsgemeinde Selters an. Seit 2004 ist Löcher Mitglied der FWG in der Verbandsgemeinde Selters, seit 2009 stellvertretendes Mitglied im Werksauschuss des Westerwaldkreises und seit 2011 II. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Selters. Weiterlesen

Region. (red) Das Orkantief “Xaver” zeigt Auswirkungen in ganz Deutschland. Derzeit gibt es besonders im Norden und im Bergland, zum Teil auch in der Mitte heftige Sturmwetterlagen mit Orkanböen, an der Küste schwere Orkanböen. Später kann auch es auch Schneefall teils bis in tiefe Lagen und Schneeverwehungen im Bergland geben.

Laut Deutschem Wetterdienst zieht das Orkantief heute über die nördliche Nordsee hinweg in Richtung Südschweden. Es sorgt im Laufe des Tages bis in den Freitag hinein für eine schwere Sturm- bzw. Orkanlage, vor allem im nördlichen Drittel des Landes sowie im Bergland. Auch im Westerwald können Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 Stundenkilometern (km/h) auftreten. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss sogar mit schweren Sturmböen bis 95 km/h gerechnet werden. Weiterlesen

11. Dezember 2013
10:00to15:00
19. Dezember 2013
08:00to13:00

Montabaur. (red) Für alle, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen wollen, veranstaltet die regionale Bildungsstätte des IHK-Bildungszentrums Koblenz in Montabaur Existenzgründungsseminare. Teilnehmen kann jeder, der die Absicht hat, sich selbstständig zu machen. Dabei kann es um die Neuerrichtung beziehungsweise Übernahme eines Unternehmens oder die Beteiligung an einem bestehenden Betrieb gehen. Weiterlesen

Westerwaldkreis. (red) Unter dem Motto „Fit für die Zukunft“ führen die Kreissparkasse Altenkirchen und Kreissparkasse Westerwald bilaterale Gespräche. Darauf weist die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises hin. Angesichts der allgemeinen Wettbewerbssituation im Bankenmarkt und den verschärften regulatorischen Anforderungen arbeiten demnach deutschlandweit die Sparkassen an Lösungen, auch auf gemeinsamen Wegen. „Vor diesem Hintergrund sondieren wir in unseren Gremien mögliche Optionen zur nachhaltigen Verbesserung der Leistungsfähigkeit unserer Sparkassen“ – bestätigen die beiden Landräte Michael Lieber und Achim Schwickert. Weiterlesen

Westerwaldkreis. (red) Auf ihrer jüngsten Kreismitgliederversammlung in Hachenburg verabschiedeten die GRÜNEN-Westerwald einstimmig eine Resolution zur Stützung der Windkraft. Grundlage der Resolution ist ein Informationsblatt, das sich mit dezidierten Forderungen von Mitgliedern des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) beschäftigt. Darin sind auszugsweise die Positionen des BUND bezüglich der Energiewende durch den Einsatz von Windenergieanlagen dargestellt. Die GRÜNEN erklären sich ausdrücklich solidarisch mit den dargestellten Forderungen und unterstützen die Naturschützer in ihrem Bemühen, die Energiewende voranzutreiben und die Umwelt zu bewahren. Weiterlesen

Westerburg/Westerwaldkreis. (red) Erstmalig fand jetzt in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises eine Sensibilisierungsveranstaltung für funktionalen Analphabetismus statt, an der Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Behörden und Institutionen teilnahmen.

Gerade in Behörden fällt es auf, wenn Menschen die Formulare nicht ausfüllen können, sie mit nach Hause nehmen wollen oder nicht im Beisein der Sachbearbeiter ausfüllen möchten. Lehrern kann es ausfallen, wenn Elternbriefe nicht gelesen werden können. Menschen, die nicht ausreichend lesen und schreiben können haben meistens eine vertraute Person, die Hilfestellung leistet, sei es der Partner, das Kind oder eine gute Freundin. Diese könnten auch auf Kurse aufmerksam machen. Als Schlüsselpersonen haben Sie die Möglichkeit auf Kurse aufmerksam zu machen. In den Kursen wird nicht der Unterrichtsstoff eines Deutschkurses vermittelt. Es wird auf die Menschen und ihre Ressourcen eingegangen. Die Vermittlung von Kenntnissen wie Lesen und Schreiben, aber auch dem Grundbildungsbedarf wird passgenau vermittelt. Weiterlesen

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