Das regionale Internet-Magazin
Bemerkenswert
  • Bemerkenswerte Leserbriefe in der britischen Zeitung "The Guardian" machen derzeit im Netz die Runde. Hier die übersetzten Texte: "Keine Frau… Mehr …

Wirtschaft & Arbeit

Göttingen. (red) Anlässlich der Warnung der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) vor katastrophalen wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels für die Pazifischen Inselstaaten weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf hin, dass auch Jahrtausende alte Kulturen auf hunderten bislang bewohnten Inseln dadurch gefährdet sind. „Es wäre ein immenser Verlust für das Weltkulturerbe der Menschheit, wenn indigene Fischer und Bauern nicht mehr auf ihren Atollen leben können“, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. „Mehr als zehn Millionen Angehörige indigener Völker auf den Pazifischen Inseln sind durch den Anstieg des Meeresspiegels und durch die dadurch verursachte Versalzung ihrer Böden sowie durch die Zunahme von Unwettern oder Extremwetterlagen akut bedroht.“ Weiterlesen

Für die Landräte Achim Schwickert, Westerwaldkreis, Michael Lieber, Altenkirchen, und Rainer Kaul, Neuwied, (von links) ist die erste gemeinsame Wirtschaftsinfo ein weiteres positives Ergebnis der guten Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg.

Für die Landräte Achim Schwickert, Westerwaldkreis, Michael Lieber, Altenkirchen, und Rainer Kaul, Neuwied, (von links) ist die erste gemeinsame Wirtschaftsinfo ein weiteres positives Ergebnis der guten Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg.

Westerwaldkreis. Die noch junge Kooperation der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis wird mit einem Gemeinschaftsprojekt erweitert: Gab es bisher eigenständige Publikationen der jeweiligen Wirtschaftsförderungsgesellschaften für und aus der heimischen Wirtschaft, zeigen die Akteure mit ihrer ersten Wirtschaftsinfo, dass es auch gemeinsam geht. Auf zwölf Seiten berichten Landräte und Wirtschaftsförderer über gemeinsame Projekte und Zielsetzungen, informieren über aktuelle Förderprogramme und Zukunftsthemen der Wirtschaftsregion im nördlichen Rheinland-Pfalz. Das mit Unterstützung des Landes und der Europäischen Union in diesem Jahr gestartete Innovationscluster Metall & Keramik informiert gleich über zwei Seiten in der Erstausgabe der Wirtschaftsinfo Westerwald über Details der Gemeinschaftsaufgabe. Weiterlesen

München. In ihrer gemeinsamen Konjunkturprognose für die Eurozone sehen das Münchner Ifo-Institut, das französische INSEE-Institut sowie das italienische ISAE-Institut den konjunkturellen Tiefpunkt erreicht. Das reale Bruttoinlandsprodukt fiel demnach im zweiten Quartal 2009 lediglich um 0,2 Prozent gegenüber Vorquartal, nachdem es in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 noch kräftig um 2,5 Prozent zurückgegangen war. „Die Aussichten für eine Belebung der Konjunktur haben sich infolge der Umsetzung der staatlichen Konjunkturmaßnahmen etwas aufgehellt“, so die Institute. Die Wirtschaftsexperten erwarten, dass das reale Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal 2009 um 0,4 Prozent und im vierten Quartal 2009 sowie in den ersten drei Monaten des kommenden Jahres um jeweils 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal steigen. Weiterlesen

Mainz. Margit Mohr, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, kritisiert Spekulationen des CDU-Bundestagsabgeordneten Fuchs, die sich gegen eine Verkaufsoption von Opel an Magna richten, „in der derzeitigen Situation als schädlich“. MdB Fuchs gebärde sich als „Handlungsstörer“, so Mohr. Die Bundesregierung habe sich bisher eindeutig für einen Zuschlag von Opel an Magna ausgesprochen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und zuständige Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Michael Fuchs, hatte kürzlich bereits in der „Bild“-Zeitung kritisiert, Magna sei in letzter Zeit häufiger voreilig mit Nachrichten an die breite Öffentlichkeit gegangen und habe im Nachhinein immer wieder zurückrudern müssen. Jetzt sprach er in einem Interview mit dem Südwestrundfunk davon, dass es „bei General Motors anscheinend eine neue Festlegung gibt“. Weiterlesen

Manufactum kommt nach Frankfurt.Waltrop (ots) – Frankfurt bekommt demnächst ein Manufactum-Warenhaus. Der westfälische Anbieter hochwertiger Gebrauchsgegenstände hat eine Fläche von rund 1.400 Quadratmetern im Frankfurter OpernTurm langfristig angemietet. Der Versand-, Einzelhandels- und Lebensmittelspezialist will möglichst noch in diesem Jahr sein Warenhaus samt einem Manufactum brot&butter-Lebensmittelladen mit angeschlossenem Bistro und Steinofenbäckerei im Erdgeschoß des OpernTurm eröffnen.

„Mit der geplanten Eröffnung in Frankfurt erfüllen wir einen lang gehegten und oft an uns herangetragenen Wunsch“, so Manfred Ritter, Geschäftsführer von Manufactum. „Bislang konnten wir in Frankfurt kein geeignetes Objekt finden, das hinsichtlich der Qualität des Gebäudes, der Lage und des Flächenzuschnitts unseren Anforderungen entsprochen hätte. Für den OpernTurm haben wir uns sehr schnell entschieden, weil die angebotene Fläche unseren Vorstellungen in nahezu idealer Weise entspricht.“ Weiterlesen

Bad Ems. Die weltweite Wirtschaftskrise hat die Umsätze der rheinland-pfälzischen Industrie im ersten Halbjahr drastisch einbrechen lassen und zeigt auch deutliche Spuren bei der Beschäftigung. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Umsätze mit 30,5 Milliarden Euro um 23,5 Prozent unter dem Ergebnis des gleichen Vorjahreszeitraums (Deutschland: minus 22,5 Prozent). Die Auslandsumsätze (minus 27,7 Prozent) gingen stärker zurück als die Verkäufe im Inland (minus 19,3 Prozent), wodurch sich die Exportquote auf 48,3 Prozent reduzierte (1. Halbjahr 2008: 51 Prozent). Im Juni zählte die rheinland-pfälzische Industrie 242.000 Beschäftigte, das waren 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (Deutschland: minus 3 Prozent). Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden lag um 8 Prozent niedriger als im ersten Halbjahr 2008 (Deutschland: minus 9,9 Prozent).

Das Umsatzminus fiel bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen besonders deutlich aus (minus 44,9 Prozent). Leichte Umsatzzuwächse verzeichneten lediglich die Hersteller von pharmazeutischen Erzeugnissen (plus 2,8 Prozent) und die Tabakverarbeitung (plus 1,8 Prozent).

Umsatzeinbrüche bei der rheinland-pfälzischen Industrie.

Umsatzeinbrüche bei der rheinland-pfälzischen Industrie.

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Frankfurt/Main. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac stellt sich auf soziale Auseinandersetzungen nach der Bundestagswahl im Oktober ein. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der Sommerakademie und des Ratschlags (Bundesvollversammlung) von Attac, zu denen sich 700 Attac-Mitglieder und Interessierte aus ganz Deutschland in Karlsruhe getroffen haben. „Bereits jetzt zeichnet sich klar ab, dass die etablierten Parteien drastische Kürzungen bei den Sozialversicherungssystemen und den Ausgaben für Bildung, Soziales und Kultur planen. Parallel dazu wird die Arbeitslosigkeit stark steigen, wenn das Instrument der Kurzarbeit nicht mehr greift“, stellte Alexis Passadakis vom Attac-Koordinierungskreis fest. Weiterlesen

Region – 28. Mai 2009. An jedem Arbeitstag der vergangenen zehn Jahre wurden im Durchschnitt rund 30.000 Arbeitsverhältnisse begonnen und etwa ebenso viele beendet. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt werde häufig unterschätzt, betonen die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Auch im Aufschwung würden viele Mitarbeiter entlassen – und in der Krise immer noch Mitarbeiter eingestellt.

Die Zahl der Neueinstellungen schwankt im Konjunkturverlauf stärker als die Zahl der beendeten Beschäftigungsverhältnisse, zeigt die IAB-Studie. Ein Grund: In wirtschaftlich schwierigen Situationen kündigen weniger Arbeitnehmer, um eine neue Stelle anzutreten. Obwohl die Zahl der arbeitgeberseitigen Kündigungen steigt, ändert sich die Summe der beendeten Beschäftigungsverhältnisse im Abschwung vergleichsweise wenig.

Während einer Boomphase nutzen dagegen viele Beschäftigte die Chancen der guten Arbeitsmarktlage und kündigen von sich aus, um eine bessere Arbeitsstelle anzunehmen. Die Aussicht auf eine Lohnerhöhung oder Verbesserung der Arbeitsplatzsituation lässt dann sowohl die Zahl der freiwilligen Kündigungen als auch der Neueinstellungen steigen. Arbeitnehmer, die von sich aus kündigen, müssen in der Regel ersetzt werden: Es entstehen Einstellungsketten, die zu einem höheren Umschlag auf dem Arbeitsmarkt führen.

Die Kehrseite: In der Krise werden somit nicht nur weniger neue Stellen geschaffen, sondern auch weniger bestehende Stellen frei. Insbesondere für Langzeitarbeitslose sinken dem IAB zufolge derzeit die Beschäftigungschancen deutlich. Die Konkurrenz um die knapper werdenden offenen Stellen werde zunehmend härter, und gerade die Chancen für Personen mit geringer Qualifikation oder anderen Beschäftigungshemmnissen würden erheblich abnehmen. Insgesamt sei ein Wiederanstieg der Langzeitarbeitslosigkeit zu erwarten, so das IAB. Dies berge bei einer lang anhaltenden Krise die Gefahr, dass die Sockelarbeitslosigkeit wieder steigt und sich Arbeitslosigkeit verhärtet.

Die IAB-Studie ist über das Internet kostenlos erhältlich.

Berlin – 6. April 2009. Zum Verwechseln ähnlich gleichen sich die Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de) und der „Bundesagentur für Einkommen“ (www.bundesagentur-fuer-einkommen.de), einer Aktion der „Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen“. Letztere hatte pünktlich zum bundesdeutschen „Scherz-Tag“ 1. April ein Formular veröffentlicht, mit dem man/frau bei der Agentur für Arbeit angeblich einen Antrag auf ein bedingungsloses Grundeinkommen stellen kann.

Während die Macher dieses „Antrags“ denselben auf ihrer Homepage als Aprilscherz deklarierten, übt sich die Agentur für Arbeit in strammer spaßfreier Haltung. In einer Pressemitteilung, wie sie langweiliger nicht sein kann, distanzierte sie sich von so anrüchiger Spaßkultur und erwägt gar rechtliche Schritte gegen die Bürgerinitiative. Die spaßfreie Zone Arbeitsagentur möchten wir dem Leser nicht vorenthalten und drucken die Pressemitteilung derselben nachstehend ab:

„Zu den unter der Internetadresse www.bundesagentur-fuer-einkommen.de abrufbaren Informationen stellt die Bundesagentur für Arbeit (BA) fest: Die BA ist für diese Internetseite nicht verantwortlich. Das gilt auch für das entsprechende Antragsformular. Das macht spätestens ein Blick auf das Impressum sichtbar.

Die BA bittet alle Bürgerinnen und Bürger davon abzusehen, Anträge nach Nürnberg zu senden. Diese Anträge entbehren jeder Grundlage. Die BA behält sich gegen den Autor der Internetseite rechtliche Schritte vor.“

Das folgende Video von einer Podiumsdiskussion zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ enthält umfassende Informationen über diese Alternative zum Bürokratie-Moloch Arbeitslosengeld und Hartz IV.

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