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Bad Ems. Die weltweite Wirtschaftskrise hat die Umsätze der rheinland-pfälzischen Industrie im ersten Halbjahr drastisch einbrechen lassen und zeigt auch deutliche Spuren bei der Beschäftigung. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Umsätze mit 30,5 Milliarden Euro um 23,5 Prozent unter dem Ergebnis des gleichen Vorjahreszeitraums (Deutschland: minus 22,5 Prozent). Die Auslandsumsätze (minus 27,7 Prozent) gingen stärker zurück als die Verkäufe im Inland (minus 19,3 Prozent), wodurch sich die Exportquote auf 48,3 Prozent reduzierte (1. Halbjahr 2008: 51 Prozent). Im Juni zählte die rheinland-pfälzische Industrie 242.000 Beschäftigte, das waren 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (Deutschland: minus 3 Prozent). Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden lag um 8 Prozent niedriger als im ersten Halbjahr 2008 (Deutschland: minus 9,9 Prozent).

Das Umsatzminus fiel bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen besonders deutlich aus (minus 44,9 Prozent). Leichte Umsatzzuwächse verzeichneten lediglich die Hersteller von pharmazeutischen Erzeugnissen (plus 2,8 Prozent) und die Tabakverarbeitung (plus 1,8 Prozent).

Umsatzeinbrüche bei der rheinland-pfälzischen Industrie.

Umsatzeinbrüche bei der rheinland-pfälzischen Industrie.

Gegen den Trend gab es in einigen Branchen im Juni 2009 mehr Beschäftigte als ein Jahr zuvor. Die Hersteller pharmazeutischer Erzeugnisse stockten ihr Personal um 2,1 Prozent auf, die Lebensmittelbranche um 1,1 Prozent. Im Maschinenbau gab es einen leichten Zuwachs von 0,1 Prozent und in der vergleichsweise kleinen Tabakbranche stieg die Beschäftigtenzahl um 8 Prozent. Am stärksten reagierten die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit Personalabbau auf die Krise; sie reduzierten ihre Belegschaften um 6,7 Prozent. Deutlich überdurchschnittliche Rückgänge gab es auch in der Branche »Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden« (minus 6,2 Prozent), in der Metallerzeugung und -bearbeitung (minus 5,9 Prozent) in der Kraftfahrzeugbranche (minus 4,9 Prozent), bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen (minus 4,5 Prozent) sowie bei den Herstellern von Metallerzeugnissen (minus 4,3 Prozent).

Im Juni 2009 wurden Umsätze von rund 5,3 Milliarden Euro erzielt. Dies entspricht einem Rückgang von 24,5 Prozent gegenüber Juni 2008 und einem Zuwachs um 5,9 Prozent gegenüber Mai 2009 (vgl. Konjunktur-Schnellmeldung PM Nr. 110/09)

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