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Sie zeigten sich optimistisch in Sachen Elektro-Mobilität (von li. n. re.): Manuela Heilf (IHK Koblenz), Stadtbürgermeister Klaus Mies, Lydia Berressem (Referentin für Wirschaftsförderung), Markus Mann (Mann Naturenergie), Daniel Rahn und  Nikolaus Neuroth (Mann Naturenergie.

Sie zeigten sich optimistisch in Sachen Elektro-Mobilität (von li. n. re.): Manuela Heilf (IHK Koblenz), Stadtbürgermeister Klaus Mies, Lydia Berressem (Referentin für Wirschaftsförderung), Markus Mann (Mann Naturenergie), Daniel Rahn und Nikolaus Neuroth (Mann Naturenergie.

Montabaur. (art) Markus Mann denkt umfassend: „Die Energiewende ist mehr als nur Stromerzeugung aus Windkraft und Solarenergie“, betonte er bei einem Treffen, das anlässlich der Eröffnung der ersten öffentlichen Tankstelle für Elektrofahrzeuge in der Tiefgarage am Montabaurer ICE-Bahnhof in den Räumen der Firma „Feuerkultur Quetlich“ in Montabaur stattfand.

Der Geschäftsführer des Unternehmens Mann Naturenergie aus Langenbach sieht in der Elektro-Mobilität einen bedeutsamen Teil der Energiewende. Auch wenn es nach seiner Meinung dabei „wie in allen Bereichen derzeit etwas länger dauert“.
Die neue Tankstelle für Elektrofahrzeuge befindet sich in der städtischen Tiefgarage am ICE-Bahnhof . Es ist die erste öffentliche Tankstelle dieser Art in Montabaur. Es gibt bereits private Ladestationen, die Firmen ihren Kunden und Mitarbeitern zur Verfügung stellen oder für ihre Dienstfahrzeuge nutzen.

Stadtbürgermeister Klaus Mies begrüßte die Gäste zur Eröffnung der ersten öffentlichen E-Tankstelle in Montabaur in den Räumen der Firma Feuerkultur Quetlich. (Fotos: Herbert A. Eberth)

Stadtbürgermeister Klaus Mies begrüßte die Gäste zur Eröffnung der ersten öffentlichen E-Tankstelle in Montabaur in den Räumen der Firma Feuerkultur Quetlich. (Fotos: Herbert A. Eberth)

Die Tankstelle wird gemeinsam von der Stadt Montabaur und der Firma Mann Naturenergie betrieben. Das Langenbacher Unternehmen hat das Ladeterminal installiert und wird auch den Strom dafür liefern. Stadtbürgermeister Klaus Mies dankte deshalb dem Naturenergie-Geschäftsführer für das Engagement des Unternehmens, das künftig noch zwei weitere Tankstellenterminals im Bereich der Stadt einrichten will. Zugleich dankte er Oliver Quetlich und Gabriele Eifler-Quetlich, den Gastgebern des Treffens.

Mies verwies auf weitere Maßnahmen der Stadt zur Energieeinsparung. Die Stadt Montabaur hat im Jahr 2010 ein Klimaschutzkonzept verabschiedet. Ziel ist es, den CO2-Ausstoss in der Stadt zu reduzieren. Das Konzept besteht aus einem Netz vieler kleiner und großer Maßnahmen wie etwa die Erstellung eines Solarkatasters für die Stadt oder den beschlossenen turnusmäßigen Ersatz herkömmlicher Leuchtmittel in der Straßenbeleuchtung durch LED-Lampen.

Premiere an der neuen E-Tankstelle in der Tiefgarage am ICE-Bahnhof: Markus Mann und StadtbürgermeisterKlaus Mies (von rechts) setzten einen BMW i3 „unter Strom“.

Premiere an der neuen E-Tankstelle in der Tiefgarage am ICE-Bahnhof: Markus Mann und StadtbürgermeisterKlaus Mies (von rechts) setzten einen BMW i3 „unter Strom“.

Die neue öffentliche Tankstelle für Elektrofahrzeuge ist ein weiterer Baustein in diesem Mosaik. „Ich freue mich, dass die Firma Mann unsere Beiträge zur Energieeinsparung mit der Errichtung der Elektrotankstelle unterstützt“, meinte der Stadtbürgermeister abschließend.

Das Ladeterminal für Elektrofahrzeuge in der Tiefgarage unterhalb des Busbahnhofs verfügt über zwei Steckdosen:

  • eine Ladeinfrastruktursteckdose 324 Typ 2 (Spezialdose für e-Mobiles)
  • eine Schukosteckdose 230V (allg. Steckdose 230 V)

Es können jeweils zwei Fahrzeuge gleichzeitig ,,Strom tanken“. Der Preis für den Strom ist bis auf weiteres in der Parkgebühr für die Tiefgarage enthalten. Die Tankstelle ist universell nutzbar für alle Arten der Elektrofahrzeuge geeignet.

 


 

Hintergrund

Elektromobilität heißt das Zauberwort, wenn es in vielen aktuellen Diskussionen um die Zukunft der Mobilität geht. Elektrofahrzeuge wie Elektrofahrräder, Elektroroller und Elektrokleinfahrzeuge sind nach Darstellung der Firma Mann Naturenergie heute bereits stark im Kommen und die Anzahl der Stromtankstellen in Deutschland nimmt stetig zu.

Bundesweit betrug der Bestand von elektrobetriebenen Pkw am 1. Januar 2013 laut Statistischem Bundesamt rund 7100 Stück und steigerte sich damit um 56,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Langsamer als erwartet geht es allerdings in Rheinland-Pfalz mit dem Elektroauto voran. Hier waren in unter den Neuzulassungen im Jahr 2008 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gar keine Elektrofahrzeuge. 2009 waren es fünf, 2010 wurden zehn Elektrofahrzeuge im Land neu zugelassen. Anfang 2013 gab es in Rheinland-Pfalz insgesamt 268 Pkw mit Elektroantrieb.

Die Vorteile eines Elektrofahrzeuges liegen für das Unternehmen Mann Naturenergie auf der Hand:

  • Das Elektrofahrzeuge fahren ist emissionsfrei
  • Das e-Mobile fährt CO2 neutral, wenn es mit erneuerbaren Strom betankt wird
  • Diese Art des Fortbewegens ist stark subventioniert, wenn nicht sogar völlig steuerbefreit
  • Der e-Antrieb ist effektiver, aber auch sparsamer
  • Das Elektrofahrzeug ist langfristig zukunftsorientiert
  • Der Antrieb ist nahezu geräuschlos

Darüber hinaus mache Elektrofahrzeug fahren Spaß, sei sportlich und ein Trendsetter.

Neben verfügbaren und bezahlbaren Elektrofahrzeugen ist nach Auffassung des Langenbacher Energieunternehmens „die Schaffung der notwendigen lnfrastruktur eine Grundvoraussetzung“.

Dabei müsse sichergestellt werden, dass an den Ladestationen ausschließlich Ökostrom zu beziehen sei. Andernfalls würde der CO2-Ausstoß nur vom Auspuff der Fahrzeuge zu den Schloten der Kohlekraftwerke verschoben.(art)

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