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Junge Wildkatzen sollten von Spaziergängern und Wanderen in Ruhe gelassen werden, rät der BUND Rheinland-Pfalz. (Foto: Thomas Stephan / BUND)

Mainz. In den kommenden Monaten wird es in den Wäldern in Rheinland-Pfalz vermehrt zur Sichtung junger Wildkatzen kommen. Daurauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. hin. Die Umweltschutzorganisation appelliert an Spaziergänger und Wanderer, die Jungtiere nicht anzufassen oder gar mitzunehmen, auch wenn sie scheinbar allein und scheinbar mutterlos angetroffen werden. Weiterlesen

Das umstrittene Thema „Ultranet“ beschäftigte erneut den Ortsgemeinderat. Die geplante Gleichstromtrasse, die zwischen Meerbusch-Osterath in Nordrhein-Westfalen und Philippsburg in Baden-Württemberg sozusagen huckepack auf vorhandenen Wechselstromtrassen verlaufen soll, führt südlich der Ortslage durch die Welschneudorfer Gemarkung. Die Stromtrasse liegt 340 Meter von der vorhandenen Wohnbebauung entfernt. Die Ratsmitglieder hatten nun zu entscheiden, ob sie eine Verschiebung der Trasse auf 400 Meter fordern und dabei den Verlust von Waldfläche hinnehmen wollen oder ob der derzeitige Abstand von 340 Metern ihnen ausreichend erscheint.

Ortsbürgermeister Bernd Labonte erklärte, der Betreiber halte weiter an der oberirdischen Trassenführung fest. Eine Verkabelung sei dafür im entsprechenden Gesetz nicht vorgesehen. Eine Verschiebung der Trasse bringe einen Verlust von Waldfläche mit sich, und selbst wenn die Trasse im Bereich von Welschneudorf verkabelt würde, gingen immer noch zirka zwei Hektar Wald dadurch verloren. Weiterlesen

Oberelbert. (red) Ein Adventskonzert findet am Sonntag, 3. Dezember, um 14 Uhr in der Pfarrkirche statt. Mitwirkende sind das Streichquartett „viergeteilt“, Janna Glück (Harfe), der Gesangverein Concordia Stahlhofen, der MGV Oberelbert sowie der Gemischte Chor Oberelbert. Im Anschluss können die Konzertbesucher den Weihnachtsmarkt an der Stelzenbachhalle genießen.

Welschneudorf. (art) Den Beschluss über eine Einführung wiederkehrender Beiträge zur Finanzierung von Straßenbaumaßnahmen will der Welschneudorfer Gemeinderat in die Hände der Bürger legen. In einem Bürgerentscheid soll während der Kommunalwahlen im Jahr 2019 entschieden werden, ob zukünftig wiederkehrende Beiträge für Verkehrsanlagen in der Gemeinde erhoben werden sollen oder ob es bei der bisherigen Erhebung von Einmalbeiträgen für Ausbaumaßnahmen bleiben soll.

Bis zum Bürgerentscheid sollen die Bürger über Vor- und Nachteile der jeweiligen Beitragsformen informiert werden. Ortsbürgermeister Bernd Labonte betonte, dass es sich um ein kontroverses Thema handele, das in anderen Gemeinden bereits zu erheblichen Auseinandersetzungen geführt habe. Derzeit bestehe in Welschneudorf kein Zeitdruck im Zusammenhang mit Straßenbaumaßnahmen. Weiterlesen

Feierstunde im Limburger Rathaus mit hoher Auszeichnung (v.l.): Ingrid und Gerd Isselbächer, Saskia Pietzsch vom Deutschen Wetterdienst, Erster Kreisbeigeordneter Helmut Jung und Stadtrat Gerhard Stamm.

Limburg (red). Seit 40 Jahren notiert der Staffeler Gerd Isselbächer die Auswirkungen des Klimas auf die Entwicklung der Pflanzen. Seine Beobachtungen stellt er dem Deutschen Wetterdienst zur Verfügung. Für sein kontinuierliches ehrenamtliches Wirken ist Gerd Isselbächer nun im Limburger Rathaus mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt worden.

„Ich bin durch eine Anzeige in der Zeitung auf die Aufgabe aufmerksam geworden“, erzählte Gerd Isselbächer im Rahmen der Verleihung und der damit verbundenen Feierstunde. Das war vor 40 Jahren. Seitdem dreht sich in Isselbächers Leben vieles um die Phänologie, um die im Jahresverlauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen der Pflanzen. Rund 1.200 ehrenamtliche Beobachter des Deutschen Wetterdienstes sind mit solchen Beobachtungen und deren Aufzeichnungen beschäftigt. Mit der Blüte der Haselnuss im Vorfrühling beginnt die Beobachtungsphase, die mit dem Nadelfall der Lärche im Spätherbst endet. Weiterlesen

Berlin. (red) Am morgigen Mittwoch beginnt das Verfahren gegen elf  Menschenrechtsverteidiger in der Türkei, darunter auch die Direktorin und der Vorstandsvorsitzende der türkischen Amnesty-Sektion İdil Eser und Taner Kılıç sowie der deutsche Trainer Peter Steudtner. Den Angeklagten drohen bis zu 15 Jahre Haft. Taner Kılıç muss außerdem am 26. Oktober in Izmir in einem separaten Verfahren vor Gericht erscheinen. „Die Vorwürfe gegen die elf Menschenrechtsverteidiger sind falsch und diffamierend. Eine reguläre Fortbildung für Menschenrechtler wird in den Anklageschriften in ein konspiratives Geheimtreffen umgedeutet, friedliche Menschenrechtsarbeit wird als Unterstützung ‚terroristischer Organisationen‘ bezeichnet“, kritisiert Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland.  

„Mit İdil Eser und Taner Kılıç stehen zwei führende Vertreter einer internationalen unabhängigen Menschenrechtsorganisation vor Gericht. Die Verfahren sind daher nicht nur ein Angriff auf die Menschenrechte in der Türkei, sondern auch ein Angriff auf den internationalen Menschenrechtsschutz“, so Beeko weiter. „Unser aller Aufmerksamkeit ist in diesen Tagen auf die beiden Gerichtssäle in Istanbul und Izmir gerichtet. Zeigen wir den elf mutigen Aktivisten, dass sie nicht allein sind.“

Die Entwicklung eines neuen Wohngebietes in der Gemarkung „Im Dielkopffeld“ sowie die Ausschreibung der Konzessionsverträge für die Strom- und Gasversorgung sind zwei der wichtigsten Punkte in der öffentlichen Sitzung des Ortsgemeinderates Welschneudorf am Dienstag, 17. Oktober, 19 Uhr, im Versammlungsraum der Kurfürstenhalle.

Die Tagesordnung im Detail:

  1. Einwohnerfragestunde.
  2. Zustimmung/Einwendungen zur Niederschrift der Sitzung vom 11. Juli 2017.
  3. Neue Grabformen auf dem Friedhof.
  4. Bauleitplanung: Entwicklung eines neuen Wohngebietes im Gemarkungsteil „Im Dielkopffeld“.
  5. Aufhebung der Vorkaufsrechtssatzung „Im Krautfeld“.
  6. Aufhebung der Abrundungssatzung für die Flurstücke Nr. 85, 87 und 88 (Flur 6).
  7. Ausschreibung der Konzessionsverträge Strom: Festlegung eines Kriterienkataloges.
  8. Ausschreibung der Konzessionsverträge Gas: Festlegung eines Kriterienkataloges.
  9. Feststellung des Jahresabschlusses der Ortsgemeinde Welschneudorf für das Jahr 2016 und Entlastung des Ortsbürgermeisters, der Ortsbeigeordneten sowie des Bürgermeisters und der Beigeordneten der Verbandsgemeinde Montabaur.
  10. Beitragsangelegenheit Straßenausbau; Festlegung des weiteren Vorgehens.
  11. Bauvoranfrage (vorsorglich)
  12. Mitteilungen und Anfragen

Im anschließenden nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung geht es neben der Sitzungsniederschrift sowie Anfragen und Mitteilungen ebenfalls um eine vorsorgliche Bauanfrage.

Eberhard Weber kommt am 27. Oktober nach Neuwied

Die deutsche Jazzlegende Eberhard Weber liest aus seiner Autobiographie. (Foto: Stadt Neuwied)

Neuwied (red). Er ist Deutschlands berühmtester Jazzbassist: Eberhard Weber gastierte bereits mehrfach in Neuwied. Nun kehrt der Musiker in die Deichstadt zurück – als Schriftsteller, um aus seiner Autobiografie zu lesen.

Seinen selbst konstruierten E-Kontrabass, dem er so unglaublich zarte Melodien entlocken konnte, musste Eberhard Weber nach einem Schlaganfall im Jahr 2007 aus der Hand legen. Doch dann entdeckte er ein weiteres Talent: das Schreiben. Anfang 2015 legte der Mann, der vor allem durch seine Zusammenarbeit mit dem norwegischen Saxofonisten Jan Garbarek bekannt wurde, seine Autobiografie „Résumé – Eine deutsche Jazz-Geschichte“ vor.

Aus diesem gleichermaßen humorvollen wie spannenden Zeugnis westdeutscher Jazzhistorie liest Weber am Freitag, 27. Oktober, um 19 Uhr in der Neuwieder StadtBibliothek im Historischen Rathaus. Bibliotheksleiterin Barbara Lippok ist sich sicher: „Eine Woche vor dem Neuwieder Jazzfest ist das eine einmalige Gelegenheit, den Meisterbassisten  einmal persönlich zu erleben.“ Weiterlesen

Die Akteure des Unternehmergesprächs (v.l.) Gastgeber Dr. Martin Koch, Bürgermeister Edmund Schaaf und Referent Sven Gábor Jánszky.

Montabaur. (red) Südliches Flair mit Strandkörben, Liegestühlen und Fruchtcocktails erwartete die Teilnehmer des 14. Unternehmergesprächs der Verbandsgemeinde Montabaur, das diesmal zu Gast bei der Firma Quartiersmanufaktur im neuen Stadtteil Quartier Süd war. Wie bestellt schien die Abendsonne golden vom Septemberhimmel, als die rund 160 geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft in die alte Fahrzeughalle auf dem ehemaligen Kasernengelände kamen. Dort wurden sie von Hausherr Dr. Martin Koch und Bürgermeister Edmund Schaaf begrüßt. Die Unternehmer waren gekommen, um Neuigkeiten aus der Region und einen interessanten Gastvortrag zu hören, ein unterhaltsames Musikprogramm zu genießen und vor allem um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Weiterlesen

München (red) 27. September 2017 – Das ifo Beschäftigungsbarometer ist nach Angaben des Münchner ifo Instituts von 111,2 Punkte im August auf 112,3 Punkte im September gestiegen. Das ist ein neues Allzeit-Hoch. Die Einstellungsbereitschaft der deutschen Firmen war demnach noch nie so groß seit Beginn der Erhebung im Jahre 2002. Die Beschäftigungszahlen in Deutschland werden demnach in den kommenden Monaten weiter steigen.

In der Industrie wollen insbesondere die Unternehmen in Elektrotechnik und Maschinenbau ihren Mitarbeiterstamm ausweiten. Im Fahrzeugbau ist hingegen die Einstellungsbereitschaft nach den Ergebnissen der letzten Monate von Zurückhaltung geprägt. Auch die Bauunternehmen planen weitere Neueinstellungen, wenn auch etwas weniger als zuletzt. Im Handel bleibt die Beschäftigungsdynamik verhalten expansiv ausgerichtet. Nach kurzer Zurückhaltung im Vormonat hat die Einstellungsbereitschaft bei den Dienstleistern wieder merklich zugenommen.

Gleichzeitig sind die ifo Exporterwartungen von 18,2 Saldenpunkten im August auf 18,7 Saldenpunkte im September gestiegen. Der starke Euro kann die gute Stimmung bei den Exporteuren im Moment nicht trüben. Wichtigster Treiber für die deutschen Exporte bleibt die Eurozone.

In nahezu allen wichtigen Branchen der deutschen Industrie verbesserten sich die Exporterwartungen. Insbesondere Unternehmen aus Metallerzeugung und –bearbeitung gehen von deutlich besseren Geschäften mit dem Ausland aus. Im Glasgewerbe und in der Keramik stieg der Indikator sogar auf einen neuen Höchstwert. Nur die Automobil-Industrie musste einen merklichen Dämpfer verkraften. Dort werden im Moment kaum Chancen auf Exportzuwächse gesehen.

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